22.07.2014, von Grafschafter Nachrichten (gn)

THW erhält schwimmende Plattform

gn Nordhorn. Die drei Institutionen greifen dem THW mit insgesamt 25.000 Euro unter die Arme. Bürgermeister Thomas Berling, Sparkassen-Vorstand Hubert Winter und NVB--Geschäftsführer Dr. Michael Angrick überreichten am Sonntag an die THW-Vertreter Johann Thys und Lars Kleine Lögte einen überdimensionalen Scheck, während sie sich gerade auf der schwimmenden Kunststoffplattform befanden.

„Das Geld ist hervorragend angelegt“, urteilte Hubert Winter. Das Jetfloat-Schwimmponton-System ist vielseitig einsetzbar. Es dient nicht nur im Rettungsdienst, sondern auch für sportliche und kulturelle Veranstaltungen. Der Schwimmponton hat eine Gesamtfläche von fast 50 Quadratmetern und besteht aus 192 Einzelelementen. „Arbeitsplattformen, schwimmende Brücken, Bootsstege, Schwimmstege und Bootsanleger sind darstellbar“, verdeutlicht Johann Thys die Möglichkeiten. Thys lobt vor allem die einfache Handhabung der Schwimmkörper bei der Selbstmontage. Zudem sei das Kunststoffsystem wartungsfrei, witterungsfest, frostsicher und unbegrenzt ausbaufähig. „Gerade für Nordhorn mit seinen vielen Wasserstraßen ist diese Anschaffung sehr sinnvoll“, meint auch Bürgermeister Thomas Berling.

Das im Ortsverband Nordhorn vorhandene Einsatzgerüstsystem (EGS) lasse sich nach Angaben von Lars Kleine Lögte mit den neuen Schwimmelementen hervorragend kombinieren, sodass fast alle Aufbauvarianten des EGS auf dem Wasser erstellt werden könnten. Insbesondere ließen sich Auf- und Abgänge sowie Gerüsttürme auf dem Wasser ideal erstellen. „Hier besteht eine Win-win-Situation“, freut sich Dr. Michael Angrick. Dabei könnten Brücken und andere Bauwerke unterstützt, abgenommen und repariert werden. Arbeitsplattformen für Taucher, Baugerüste und für Kettenfahrzeuge wie Minibagger seien genauso realisierbar wie Arbeitsplattformen, um Stromgeneratoren daraufzustellen.

Ihren ersten Einsatz in kompletter Ausführung erhielten die Kunststoffelemente zum „Fest der Kanäle“, das am Sonntag in Nordhorn ausgetragen wurde. Hier dienten die Schwimmkörper für den Ein- und Ausstieg von Fahrgästen am Anleger in direkter Nähe der Schleuse zwischen Vechtesee und Neumarkt-Parkplatz. Einige Elemente wurden bereits im Rahmen des 15-jährigen Bestehens des Nordhorner Schifffahrtsmuseums Anfang Juli am Ems-Vechte-Kanal eingesetzt. Darüber hinaus soll der Ponton auch als Schwimmsteg für die Teilnehmer des Grafschafter Triathlons zum Einsatz kommen.


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