16.08.2014, von Andrè Hömberg

THW Nordhorn im Hochwassereinsatz in Münster

Ein Unwetter versetzte am vergangenen Montagnachmittag die westfälische Stadt Münster in einen Ausnahmezustand. Über den THW-Landesverband Bremen-Niedersachsen hat das THW Nordhorn den Einsatzauftrag erhalten, die Einsatzkräfte vor Ort zu unterstützen. Am Dienstagmorgen gegen 5.30 Uhr wurde Vollalarm für den Ortsverband ausgelöst. Gefordert waren die beiden Bergungsgruppen für Pumparbeiten, die Fachgruppe Elektroversorgung zur Unterstützung einer vor Ort eingesetzten Fachgruppe Wasserschäden/Pumpen sowie der Zugtrupp zwecks Einsatzkoordination der drei Gruppen.

Bereits gegen 8 Uhr trafen die 18 Einatzkräfte mit fünf Fahrzeugen sowie dem 135-KVA-Stromerzeuger (SEA) und der 50-KVA-Netzersatzanlage (NEA) bei der Einsatzleitung in Münster ein, die sich im Feuerwehrhaus am Yorkring befand. Das erste Einsatzgebiet war eine Wohnsiedlung in der Görlitzer Str., wo diverse Keller vollgelaufen sind. Hier lösten die Nordhorner Helfer die Kameraden aus dem OV Warendorf ab, die über Nacht dort im Einsatz waren. Hier kamen mehrere Pumpen zum Einsatz, um das Wasser aus den Kellern zu pumpen. Auch hatten hier einige Häuser keinen Strom mehr gehabt. Dieses Problem konnten durch die beiden mitgefahrenen Elektrofachkräfte behoben werden.

Nachdem dieser Einsatzauftrag abgearbeitet war, begaben sich die Einsatzkräfte zur Mittagsverpflegung ins Feuerwehrhaus. Das zweite Einsatzgebiet war eine Wohnsiedlung im Eimermacherweg, wo ebenfalls mehrere Keller vollständige mit Wasser vollgelaufen sind. Zeitweise wurden hier aus fünf Häuser gleichzeitig das Wasser abgepumpt. Als auch dieser Einsatzauftrag abgearbeitet war, traten die Helfer den Rückweg zur Unterkunft nach Nordhorn an, wo sie gegen Mitternacht eintrafen.


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