11.08.2022, von David Pretzel

Neuer Ortsbeauftragter für Nordhorn

Am vergangenen Samstag, den 6. August 2022, hatte der Landesbeauftragte des Technischen Hilfswerks (THW) für Bremen und Niedersachsen, Manuel Almanzor, zum Amtswechsel des Ortsbeauftragten für das THW in Nordhorn geladen. Unser bisheriger Ortsbeauftrage, Klaus Berenzen, gab sein Amt nach fünfjähriger Dienstzeit an seinen bisherigen Stellvertreter Tom Gausmann ab. Tom ist allerdings alles andere als ein Neuling. Reichlich THW-Erfahrung hat er in der Vergangenheit unter anderem als Jugendbetreuer, Beauftragter für Öffentlichkeitsarbeit und als stellvertretender Ortsbeauftragter gesammelt.

Tom Gausmann (links) und Jens Hemeltjen (2. v. r.) bilden das neue Führungsduo des THW in Nordhorn. Foto: David Pretzel/THW OV Nordhorn

Zahlreiche Gäste aus Politik, Behörden, Feuerwehren, Hilfsorganisationen, anderen THW-Ortsverbänden, sowie unsere Helferinnen und Helfern mit der Jugendgruppe, waren der Einladung gefolgt. Der Moderator des Abends, Kai Schmidt, bekannt als Webvideoproduzent „Lehrerschmidt“, eröffnete den Festakt mit einer Begrüßungsrede.

Schmidt war in der Vergangenheit selbst ebenfalls einige Jahre aktiv in unserem Ortsverband.

 

 

Begrüßung

Kai Schmidt begrüßte zunächst die Gäste aus der Politik. Allen voran Dr. Daniela De Ridder (MdB, SPD) und Jens Beeck (MdB, FDP). Aus dem niedersächsischen Landtag war Thomas Brüninghoff (FDP) der Einladung gefolgt. Als Vertreter der Stadt Nordhorn erschien der stellvertretende Bürgermeister Alfred Koelmann.


Von den Feuerwehren konnten der Kreisbrandmeister Daniel Loehrke und der Nordhorner Stadtbrandmeister Jörg Buse begrüßt werden. Mit dabei waren unter anderem Führungskräfte der drei Nordhorner Ortsfeuerwehren. Ebenfalls waren Vertreterinnen und Vertreter von der Polizei, der Bundespolizei, der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG), dem Malteser Hilfsdienst (MHD), dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) und den Notfallseelsorgern der Grafschaft Bentheim zu unserer Veranstaltung erschienen.


Schließlich begrüßte Schmidt die Gäste vom THW: Den Landesbeauftragten für Bremen und Niedersachsen Manuel Almanzor, den stellvertretenden Landessprecher Yonas Schiferau und Maren Boekhoff von der Regionalstelle Lingen.


Von den Ortsverbänden aus der Region waren Vertreterinnen und Vertreter aus Cloppenburg, Quakenbrück, Lohne, Osnabrück, Melle und aus Nordrhein-Westfalen vom Ortsverband Gronau nach Nordhorn gekommen.

Nicht unerwähnt blieben natürlich alle Nordhorner Helferinnen und Helfer sowie die Jugendgruppe. Danach übergab Schmidt die Bühne an die Gäste, die ein Grußwort vorbereitet hatten.

 

 

Grußworte

Dr. Daniela De Ridder sprach sich für die Wichtigkeit des THW in Deutschland aus und für die Stärkung des Bevölkerungsschutzes durch die Mittel des Bundeshaushaltes, welche in der letzten Zeit für das THW richtigerweise angehoben wurden. Im Hinblick auf die jüngsten Krisen und Katastrophen in Deutschland und Europa sieht sie das THW gut aufgestellt und ganz klar weiterhin unterstützungswürdig. Sie bedankte sich bei Klaus Berenzen für die gute Zusammenarbeit und wünschte seinem Nachfolger Tom Gausmann alles Gute für seine neue Aufgaben.


Jens Beeck bewies sich in seiner Rede ebenfalls als Kenner des THW und würdigte das Ehrenamt in der Region. Er nannte hier in einem kurzen Rückblick große Einsätze in der Region, wie beispielsweise das Transrapid-Unglück und zuletzt den Torfbrand in Meppen. Beeck bestätigte dem THW einen guten Ruf und lobte die gute Zusammenarbeit.


Danach bekam Daniel Loehrke, der Kreisbrandmeister des Landkreises Grafschaft Bentheim, das Wort. Er stellte ganz klar die Verlässlichkeit und die gute Zusammenarbeit der Feuerwehren mit dem THW in den Vordergrund. Das THW ist ein starker Partner. Er unterstützt weiterhin den Ausbau der Zusammenarbeit bei Einsätzen und Übungen und die Ausbildung für zukünftige Herausforderungen. Über eine Sache freute sich Loehrke besonders, nämlich die langjährige Mitnutzung des THW-Übungsgeländes in Nordhorn-Hesepe für die Grafschafter Feuerwehren. So wurde dort kürzlich erst eine Rauchgasdurchzündungsanlage (RDA) als neues Übungsobjekt in Betrieb genommen.



Amtsübergabe und Berufung

Nach den Grußworten betrat Manuel Almanzor die Bühne. Er gab einen Rundumblick über das THW und seinen Stellenwert in der Gesellschaft sowie die Zukunft des Bevölkerungsschutzes.

Auch über das THW in der Region referierte er vor den versammelten Gästen. Er zeigte sich beeindruckt von der Arbeit des OV Nordhorn, den Liegenschaften, sowie der Arbeit der Helfervereinigung vor Ort.

Weiterhin gab Almanzor einen Einsatzrückblick zum Starkregen mit der Flutkatastrophe vor einem Jahr, besonders in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz, bei dem in Folge alle THW-Ortsverbände bundesweit zusammen 2,5 Millionen Einsatzstunden geleistet haben und dieses somit der größte Einsatz in der Geschichte des THW wurde. (Wir waren, wie berichtet, im letzten Jahr auch mit mehreren kleineren Beteiligungen im Einsatzgebiet.) Noch heute sind Einheiten vereinzelt in den Schadensgebieten tätig. Almanzor bedankte sich bei den Vertreterinnen und Vertretern der Politik für die Zusammenarbeit mit dem THW und wiederholte sein Lob in Richtung der ehrenamtlichen Einsatzkräfte.


Anschließend sprach Almanzor einführende Worte zum Amtswechsel aus. Er bat Klaus Berenzen und Tom Gausmann auf die Bühne und stellte die beiden noch einmal kurz vor, nebst deren Werdegang im THW. Mit Lob und Dank verlas er die Abberufungsurkunde für Klaus Berenzen.

Almanzor führte in einem kurzen Überblick durch das „Jobportrait“ eines Ortsbeauftragten. Nun folgte mit der Urkundenübergabe die Berufung von Tom Gausmann zum neuen Ortsbeauftragten für den THW-Ortsverband Nordhorn!


Gausmann ernannte Jens Hemeltjen, der seit 28 Jahren bei uns im THW in Nordhorn aktiv ist und erst Junghelfer, dann Helfer und zuletzt unser Schirrmeister war, zu seinem Stellvertreter.

Almanzor bedankte sich bei den Ehefrauen von Berenzen und Hemeltjen für die wichtige Unterstützung im Hintergrund und wünschte dem neuen Führungsduo alles Gute für ihre neuen Aufgaben.


Moderator Kai Schmidt, der zwischen den Redebeiträgen immer wieder die Übergänge zu den nächsten Programmpunkten knüpfte, kündigte nach der Berufung die Abschiedsrede von Klaus Berenzen an.

 

 

Abschiedsrede

Klaus Berenzen nahm beim Betreten der Bühne sein Dienststellungskennzeichen von seinem Jackett und legte es symbolisch für seinen Nachfolger bereit. In seiner stellenweise auch emotionalen Rede, dankte er allen anwesenden Gästen für die Wertschätzung des THW und den Helferinnen und Helfern für die Unterstützung in den letzten fünf Jahren vor Ort. Auch von seiner Familie habe er viel Rückhalt und Verständnis für sein zeitaufwendiges Engagement erhalten.

Im Hinblick auf das gesamte THW gab er eine Zusammenfassung auf die verbesserte finanzielle Situation des THW seitens der Politik. Berenzen nannte unter anderem aktuelle Fahrzeugbeschaffungen als positive Errungenschaften zum Wohle der Allgemeinheit.

Er gab einen Übersicht über die in seiner Amtszeit in Erinnerung gebliebenen absolvierten Einsätze und die gute Zusammenarbeit mit den anderen „Blaulichtorganisationen“.


Besonderer Dank galt den Helferinnen und Helfern auch im Hinblick auf das Durchhaltevermögen während der Einschränkungen in den Hochzeiten der Corona-Pandemie. Wochenlang konnten keine Ausbildungsveranstaltungen und Dienstabende stattfinden.

Weiterhin freute sich Berenzen über die groß aufgestellte Jugendgruppe, wodurch es all die Jahre praktisch keinerlei Nachwuchssorgen an nachrückenden Helferinnen und Helfern im Ortsverband gab. Es gilt die Jugendlichen als Nachwuchseinsatzkräfte zu behalten und gut auszubilden.

Er wünschte Gausmann zum Abschluss seiner Rede ein gutes Händchen für seine neuen Aufgaben und dankte der Helferschaft nochmals für das entgegengebrachte Vertrauen.


Erwähnenswert ist, das Klaus Berenzen dem THW weiterhin erhalten bleibt. Er wird sich künftig weiterhin als Fachhelfer in unserer Fachgruppe Elektroversorgung einbringen. Genauso sind auch wiederum seine Vorgänger noch aktiv im THW.



Erinnerungen des Moderators

Nach der Abschiedsrede betrat Kai Schmidt erneut die Bühne. Aber nicht um nun an Tom Gausmann weiterzugeben, sondern um eine Rede über „den Neuen“ vorzutragen.

„Er hätte da eine Kleinigkeit vorbereitet und möchte ganz von vorne Anfangen.“ so Schmidt.


Damit war gemeint, wie Kai Schmidt selbst vor ca. 30 Jahren Mitglied der THW-Jugend bei uns wurde, bei der Tom Gausmann einer der Betreuer war.

Schmidt schwärmte von einem bunten und aktiven Haufen von Teenagern und einer schönen gemeinsamen Zeit. Er gab dazu einen Rückblick aus seinen Erinnerungen aus den 1990er Jahren zu den Aktivitäten, Ausbildungsdiensten, Veranstaltungen und Zeltlagern.

Offiziell gab es damals wie heute nur einen Dienstabend der Jugendgruppe. Schmidt lies nicht unerwähnt, das viele Jugendliche sich aber über das normale Maß hinaus an mehreren Tagen für das THW unterwegs waren. Er dankte Gausmann für seine Motivation und die der anderen Betreuern, sowie die Handlungsfreiheit und das Vertrauen gegenüber den Jugendlichen.

Unter anderem zählte Schmidt die Vorbereitungen für diverse Stadtfeste und andere Veranstaltungen auf, bei denen die THW-Jugend, mit Schiffschaukel, Kettcarbahn und Co, sowie dem Aufbau von Zelten, des öfteren mit dabei war. Manchmal waren es mehrere Termine in einer Woche. Ein Seitenhieb über den „Stress“ mit den Eltern, wenn man wieder zu lange beim THW war, erwähnte Schmidt mit einem Augenzwinkern. „Wer das nicht glaubt, kann ja zahlreiche noch heute aktiver Helferinnen und Helfer im THW fragen, die ihm noch von damals wohl bekannt seien“, so Schmidt.


Weiterhin blickte er auf die zahlreichen Freizeitfahrten zurück, vom Zelten bei anderen THW-Ortsverbänden, Besuche in diversen Freizeitparks bis hin zur spielerischer Ausbildung zu THW-Themen und sportlich geprägten Ballspielen und Tauziehen.


Schmidt bedanke sich stellvertretend für alle Beteiligten von damals in Richtung Tom Gausmann für die tolle und prägende Zeit.


Er bestätigte Gausmann gegenüber Mut und Weitsicht, jungen Menschen Verantwortung zu übertragen, einen Menschen daran wachsen zu lassen. Viele Jugendliche von damals sind ihren Weg gegangen. Nicht wenige sind auch noch lange, teilweise bis heute im Ortsverband Nordhorn aktiv. Viele wichtige Funktionen sind heute von Helferinnen und Helfern besetzt, die über die Jugendgruppe zum THW gekommen sind.

Tom Gausmann hätte damals schon verstanden, das die beste Öffentlichkeitsarbeit vor allem auch gute Jugendarbeit ist. Gute Arbeit, die weitererzählt wird. Heute weiß Schmidt, es waren auch die Mitmenschen, die diese Zeit damals zu einem Erlebnis und Teil seines Lebens gemacht haben.

Er freut sich mit den langjährigen Wegbegleitern, das Gausmann nun das „Ruder“ übernimmt.

Damit nicht genug, Schmidt führte sein Lob gegenüber Tom Gausmann mit der Aufzählung von Eigenschaften weiter, die eine gute Führungspersönlichkeit ausmachen:


„Tom, du bist ist ein Begeisterer, Gruppenmacher, Lehrer und Vorbild! Du bist dir auch nicht zu schade mal mit anzupacken...“ lobte Schmidt. Denn nach seiner Zeit als Jugendbetreuer war Tom Gausmann einige Zeit Beauftragter für Öffentlichkeitsarbeit und 15 Jahre lang stellvertretender Ortsbeauftragter in Nordhorn. Er blickt heute bereits auf 34 Jahre Engagement und Erfahrung im THW zurück und nahm in der Zeit auch an diversen Lehrgängen und überregionalen Einsätzen teil, wie unter anderem im Jahr 1997 das Oder-Hochwasser und 2006 ein Hochwasser an der Elbe.


Zum Abschluss seiner Rede gratulierte Schmidt unserem Ortsverband zum neuen Chef und erwähnte nochmal die Wichtigkeit der Jugendarbeit. Er schloss mit einem Zitat vom deutschen Professor und Unternehmensberater Hermann Simon: „Führung heißt, andere groß zu machen.“


Zum Schluss des offiziellen Teils bekam nun unser neuer Ortsbeauftragte Tom Gausmann das Wort zu seiner Antrittsrede.



Antrittsrede

„Was soll ich noch sagen, es ist doch alles schon gesagt...“ begann Gausmann seine Rede mit einem Zitat des Sängers Falco. Er danke Manuel Almanzor für die Berufung und Kai Schmidt für die Moderation der gesamten Veranstaltung.


„Warum übernimmt man so einen Job?“ Immer größerer Umfang von Vorschriften, Anweisungen und Bürokratie erzeugen manchmal einen gewissen Unmut. Nicht erledigen gilt hier aber nicht. Aber auch das gehört dazu. Augenmaß und Vermittlung sind gefragt und Zusammen ist alles machbar. Die Truppe sei professionell aufgestellt und gefordertes wird längst akzeptiert.

Gausmann weiter: „Die Zusammenarbeit mit den hauptamtlichen THW-Mitarbeitenden verläuft auf allen Ebenen gut.“


„Warum macht man diesen Job?“ fragte Gausmann noch einmal. Zusätzliche Bürokratie, die auch mal Sorgen mit sich bringt, obwohl man das Ganze nebenbei macht. Hier ist ein Gegensteuern und eine Entlastung gegenüber dem Ehrenamt gefragt. Aktuelle Entwicklungen auf allen gesellschaftlichen Ebenen kommen dazu, mit denen man nicht nur beruflich und privat viel zu denken hat.

„Wir werden auch diese Herausforderungen gemeinsam schaffen“, so Gausmann und wiederholte noch einmal seine Frage. „Warum mache ich diesen Job?“


Das Zitat von Falco geht nämlich noch weiter: „Ohne uns sind wir die Hälfte wert!“. „Und für genau dieses „Uns“ mache ich das!“ - „Geiler Haufen“, rundete Gausmann den Einstieg in seiner Rede ab.


Er bedankte sich bei Allen, die in den letzten Tagen diese Veranstaltung aktiv oder im Hintergrund vorbereitet und begleitet haben. Und lobte auch das starke Engagement des Fördervereins, der örtlichen Helfervereinigung.

Die oft benannte „THW-Familie“ gibt es wirklich! Gausmanns neuer Stellvertreter, Jens Hemeltjen, kam auch über die Jugendgruppe zum THW. Weiterhin stellte er den Gästen einige ehemalige Mitgliederinnen und Mitglieder der Jugendgruppe vor die sich beim THW kennengelernt und gefunden haben und noch heute, nebst ihren Kindern, mit dabei sind.


Tom Gausmann blickte auf die jüngsten Ereignisse im Ortsverband zurück und dankte für die Unterstützung der Führungskräfte und allen Beteiligten in der letzten Zeit. Sei es bei verschiedenen Einsätzen oder auch Veranstaltungen, welche nach den Zwangspausen, aufgrund der Corona-Pandemie, wieder stattfinden können.

Aktuell wurde als Amtshilfe für den Landkreis Grafschaft Bentheim eine Fahrzeugdekontaminationsanlage im Rahmen der „Afrikanischen Schweinepest“ beim Tierseuchenlogistikzentrum (TSLZ) über zwei Wochen von Ehrenamtlichen in mehreren Schichten betrieben, zusammen mit der Freiwilligen Feuerwehr Schüttorf.


Zum Schluss seiner Rede gab Gausmann einen Ausblick für die Zukunft. „Ich habe von Klaus Berenzen ein geordnetes Haus übernommen.“ Trotzdem werde er für Verbesserungen immer bereit stehen. In Richtung der hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des THW sprach er an, das in Nordhorn zwar der Fuhrpark auf dem neuesten Stand ist, aber vom Bund angekündigte Anhänger und Stromaggregate noch ausstehen.

Auch war das THW nicht auf erfolgreiche Werbung neuer Einsatzkräfte und guter Jugendarbeit eingestellt, welches eigentlich positive Themen sind. So mangelt es aber an Platz im Gebäude. Trotzdem, gute Jugendarbeit ist ein muss und so dankte Gausmann erneut Allen die sich für die Ausbildung junger Menschen im THW engagieren.

Gausmann lädt auch alle Feuerwehren und Hilfsorganisationen ein, wieder vermehrt die gemeinsame Zusammenarbeit zu vertiefen. Die Herausforderungen werden nicht weniger. Zusammenarbeit für bestmögliche Hilfe für die Bevölkerung muss das Ziel sein!


Nach Abschluss des offiziellen Festaktes lud der neue Ortsbeauftragte Tom Gausmann alle Anwesenden zu gemeinsamen Gesprächen, Besichtigung der Unterkunft und der Fahrzeuge und zu einem gemeinsamen Abendessen ein.


Danke Klaus, für die letzten fünf Jahre! Auf gute Zusammenarbeit Tom!



Weiterführende Informationen:


Ortsbeauftragter

Der Ortsbeauftragte (OB) (m/w/d) ist der ehrenamtliche Dienststellenleiter des jeweiligen Ortsverbandes. Er leitet ihn in eigener Verantwortung. Oberstes Ziel seiner Arbeit ist die Sicherstellung der jederzeitigen Einsatzbereitschaft seiner ihm unterstellten Einheiten. Er ist für die Einsatzbereitschaft und den Ausbildungsstand seiner Helfer verantwortlich. Im Einsatzfall ist er der Ansprechpartner für die Gefahrenabwehrbehörden und sonstigen Bedarfsträger im Zuständigkeitsbereich seines Ortsverbandes. Seine Tätigkeit ist von repräsentativen Aufgaben geprägt.

Bei der Erfüllung seiner Aufgaben wird er durch den OV-Stab und die Einheitsführer unterstützt. Die Amtszeit eines Ortsbeauftragten beträgt einen Zeitraum von fünf Jahren. Der Ortsbeauftragte wird vom Ortsausschuss gewählt und dem Landesverband vorgeschlagen.


THW OV Nordhorn

Der Ortsverband Nordhorn, der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk (THW), ist einer von 668 THW-Ortsverbänden in ganz Deutschland und wurde im Jahr 1953 gegründet. Mit seinen rund 100 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern vor Ort, ist der Ortsverband ein verlässlicher Partner für Behörden und Organisationen. Zu den weitreichenden Einsatzoptionen des THW tragen in Nordhorn der Technische Zug mit seiner Bergungsgruppe und die Fachgruppen Notversorgung/Notinstandsetzung, Elektroversorgung und Logistik-Verpflegung bei. Eine starke Jugendgruppe, mit über 40 Jugendlichen, bildet den Nachwuchs von „morgen“.


THW

Das Technische Hilfswerk (THW) ist die operative Bevölkerungsschutzorganisation des Bundes. Sie leistet technisch-logistische Hilfe im Inland wie im Ausland. Rund 80.000 Menschen darunter Techniker, Ingenieure und Spezialisten aus vielen weiteren Fachrichtungen engagieren sich ehrenamtlich in 668 THW-Ortsverbänden.

Sie sind kompetente Partner der Feuerwehren, der Polizei, sowie der Hilfsorganisationen, bei der Abwehr von Gefahren und der Beseitigung der Folgen von Unfällen und Katastrophen. Unterstützt wird dieses ehrenamtliche Engagement durch rund 2.000 hauptamtlich Beschäftigte in den 66 Regionalstellen, den acht Dienststellen, der Landesverbände, den THW-Ausbildungszentren sowie der THW-Leitung in Bonn.

Das THW ist bundesweit einheitlich organisiert und ein verlässlicher Partner. Auf allen örtlichen Ebenen stehen Ihnen Ansprechpartner zur Verfügung. Wenn Sie das Technische Hilfswerk anfordern wollen, brauchen Sie nur mit dem nächstgelegenen THW-Ortsverband oder der THW-Regionalstelle Kontakt aufzunehmen.

Sie eröffnen den Zugang zum „technischen Baukasten“ des THW der für eine Reihe von Schadenslagen die passenden Spezialeinheiten mit fachkundigen Einsatzkräften aus dem gesamten bundesweiten Einsatzpotenzial bereithält.



Fotos und Text: David Pretzel/THW OV Nordhorn


Bildbeschreibungen:

 

Foto 1: Der neue Ortsbeauftragte Tom Gausmann, der THW-Landesbeauftragte für Bremen und Niedersachsen Manuel Almanzor, der stellvertretende Landessprecher für Niedersachsen Yonas Schiferau, der neue stellvertretende Ortsbeauftragte Jens Hemeltjen und der bisherige Ortsbeauftragte Klaus Berenzen. (v.l.n.r.)

 

Foto 2: Moderator Kai Schmidt.

 

Foto 3: Grußworte von Dr. Daniela De Ridder (MdB).

 

Foto 4: Grußworte von Jens Beeck (MdB).

 

Foto 5: Grußworte von Kreisbrandmeister Daniel Loehrke.

 

Foto 6: Der Neue Ortsbeauftragte Tom Gausmann, THW-Landesbeauftragter Manuel Almanzor und der bisherige Ortsbeauftragte Klaus Berenzen. (v.l.n.r.)

 

Foto 7: Das Publikum.

 

Foto 8: Dankesworte an Eheleute Berenzen.

 

Foto 9: Dankesworte an Eheleute Hemeltjen.

 

Foto 10: Die Gäste.

 

Foto 11: Dankesworte und Glückwünsche.

 


  • Tom Gausmann (links) und Jens Hemeltjen (2. v. r.) bilden das neue Führungsduo des THW in Nordhorn. Foto: David Pretzel/THW OV Nordhorn

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