18.01.2018, von David Pretzel

Mehrere Einsätze während Sturmtief Friederike

Zerstörtes Dach in Nordhorn-Hestrup

Heute Mittag, um 12:15 Uhr wurden wir von der Leitstelle Ems-Vechte nach Nordhorn-Hestrup alarmiert!

 

Dort waren mehrere große Äste aus einer Eiche herausgebrochen und auf ein Wohnhaus gestürzt. Astteile hatten sich bis in den Dachboden und ein Schlafzimmer gebohrt.

Die Feuerwehr Brandlecht hatte bereits mit dem entfernen der Äste begonnen und übergab uns die Einsatzstelle für weitere Sicherungsarbeiten.

 

Zunächst wurden lose Äste und Dachziegel entfernt, dann wurden an den schadhaften Stellen Dachlattenstücke eingebaut, um zum Schluss die Dachfläche wieder provisorisch mit anderen Dachziegeln einzudecken.

 

Während der Arbeiten an dem Dach wurden wir ein zweites Mal alarmiert. Ein Teil der Helfer fuhr in den Nordhorner Stadtteil Neu-Berlin. Dort war auf dem Grundstück des ehemaligen Krankenhauses ein Baum umgekippt und hat eine Garage unter sich begraben. Die Garage wurde vollständig zerstört. Wir haben die Garage teilweise abgestützt und dann galt es ein Motorrad, einen Motorroller, sowie einige hochwertige Werkzeuge in Sicherheit zu bringen.

Danach wurde der Baum zerteilt, dessen Äste verdreht über zwei Gärten hingen. Der Stamm wurde aus dem Garten heraus mit einer Seilwinde auf eine Brachfläche gezogen.

 

Es folgten noch zwei weitere Einsatzstellen.

Im Stadtteil Bookholt galt es einen umgestürzten Baum, der einen Fahrweg blockierte, zu beseitigen. In Deegfeld wurde ein Baum so stark beschädigt, dass er sicherheitshalber gefällt werden musste.

 

Wir waren mit 15 Helfern und 3 Fahrzeugen ca. 5 Stunden im Einsatz.


Trivia:

Nach dem Ausrücken zum ersten Einsatz, war unsere Unterkunft von einem Stromausfall betroffen. Dieser Zustand wurde kurzerhand durch eine von unseren Netzersatzanlagen überbrückt.


  • Zerstörtes Dach in Nordhorn-Hestrup

  • Baum auf Garage im Stadtteil Neu-Berlin

  • Umgestürzter Baum im Stadtteil Bookholt

  • Stark beschädigter Baum im Stadtteil Deegfeld

  • Netzersatzanlage versorgt THW-Unterkunft mit Strom

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