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„Gasexplosion“ in Nordhorn fordert den Einsatz der Jugendgruppen aus dem Bezirk

Die Jugendlichen aus sieben THW-Ortsverbänden haben in Nordhorn geübt. Foto: Jasper Tegenkamp/THW OV Lohne

Unter dem Einsatzstichwort „Gasexplosion in Nordhorn-Hesepe“ machten sich am Freitag, den 1. August 2025, die Jugendgruppen aus Lohne, Melle, Meppen, Nordhorn, Osnabrück, Papenburg und Quakenbrück auf den Weg nach Nordhorn. Dort fand die diesjährige Bezirksjugendübung statt.

Begrüßt wurden die rund 80 Teilnehmenden vom Bezirksjugendbeauftragten Jasper Tegenkamp, der die umfangreiche Übung in weiten Teilen geplant und vorbereitet hatte. 

Nach dem Aufbau der Schlafplätze in einer nahegelegenen Sporthalle, welche uns die Stadt Nordhorn dankenswerterweise kostenlos zur Verfügung gestellt hatte und einem gemeinsamen Abendessen begann mit einer Nachtübung die erste Herausforderung.

Am Ursprung der Gasexplosion wurden mehrere Personen vermisst. Unter der Leitung des Meller Zugtrupps, welcher von Jugendlichen besetzt wurde, galt es, das Gelände zu durchsuchen und die Vermissten zu retten. In enger Zusammenarbeit, ganz wie im echten Einsatz, meisterten die Jugendlichen die Aufgabe mit Bravour: Alle drei vermissten Personen wurden zügig gefunden und gerettet.

Am Samstag ging es nach dem Frühstück mit einem Stationsbetrieb weiter. An acht realistisch gestalteten Übungsszenarien, darunter ein Verkehrsunfall, verrauchte oder eingestürzte Gebäude, eine Rettung aus einem Tunnelsystem, einem Flächenbrand sowie ein Zugunfall, stellten die Jugendlichen ihr Können eindrucksvoll unter Beweis. Alle „Verletzten“ wurden erfolgreich befreit und versorgt.

Nach einem gemeinsamen Frühstück am Sonntag traten die Gruppen die Heimreise an – mit vielen neuen Eindrücken im Gepäck.

Das Fazit von Jasper fällt positiv aus:
„Wir haben im Bezirk eine starke Gemeinschaft zwischen den einzelnen Jugendgruppen und den Betreuerteams. Alle arbeiten Hand in Hand, vertrauen einander und agieren, als würden sie sich jede Woche sehen und zusammen üben. Das Ziel, die Vernetzung zwischen den Jugendgruppen zu stärken, wurde an diesem Wochenende sichtlich erreicht.“

 

Text: Jasper Tegenkamp/THW OV Lohne

Fotos: Jasper Tegenkamp/THW OV Lohne, Dirk Wilhelm/THW OV Osnabrück, 

David Pretzel/THW OV Nordhorn

 

Hinweis: 

Der sichtbare „Rauch“ auf manchen Fotos ist künstlicher Bühnennebel/Disconebel. Die Atemschutzgeräte sind teilweise Attrappen extra für Kinder bzw. die echten Geräte wurden von älteren Teilnehmenden nur für einen Moment getragen und nicht in echt mit Atemanschluss verwendet. Atemschutzgeräteträger/in kann man erst ab 18 Jahren nach Eignungsfeststellung und absolviertem Lehrgang werden. Eine Gefährdungsbeurteilung wurde durchgeführt und die Erläuterung von möglichen Gefahren, auch bei echten Einsätzen, wurde den Teilnehmenden vermittelt. 


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