Insgesamt acht Teilnehmende, allesamt ausgebildete Fachkräfte für Arbeitssicherheit, folgten der Einladung zur Schulung. Darunter befanden sich zwei hauptamtliche Kräfte des Landesverbandes Bremen-Niedersachsen aus Hannover, sowie ehrenamtliche Helfer aus den Ortsverbänden Wilhelmshaven, Oldenburg, Cloppenburg, Hannover-Langenhagen, Osnabrück und Nordhorn.
Neben theoretischen Inhalten wurde im Verlauf des Tages auch ein praktischer Teil durchgeführt. Hierzu verlagerte die Gruppe ihren Standort auf das Übungsgelände der THW-Helfervereinigung Nordhorn e.V. im Ortsteil Hesepe.
Vor Ort konnten reale Gefährdungssituationen analysiert und konkrete Maßnahmen zur Risikominimierung erarbeitet werden.
Ziel der Veranstaltung war es, die systematische Einschätzung von Gefährdungen zu schärfen und passende Schutzmaßnahmen abzuleiten. Die erarbeiteten Ansätze sollen künftig nicht nur auf Übungsgeländen, sondern auch im regulären Ausbildungs- und Übungsbetrieb der THW-Ortsverbände Anwendung finden.
Durch die Sensibilisierung für potenzielle Gefahrenquellen trägt die Schulung maßgeblich zum Gesundheitsschutz aller Helferinnen und Helfer bei. Gleichzeitig unterstützt sie Führungskräfte dabei, eine mögliche sogenannte Betriebsblindheit zu vermeiden und Risiken frühzeitig zu erkennen – ein wichtiger Beitrag für mehr Sicherheit im Einsatz- und Ausbildungsalltag.
Was macht die Fachkraft für Arbeitssicherheit im THW?
Die Fachkraft für Arbeitssicherheit im Technischen Hilfswerk (THW) ist eine beratende und unterstützende Funktion im Arbeits- und Gesundheitsschutz. Sie steht Führungskräften sowie Helferinnen und Helfern in allen Fragen der sicheren Gestaltung von Arbeitsplätzen, Ausbildungsdiensten und Einsätzen fachlich zur Seite. Dazu gehören insbesondere die Beratung zu Gefährdungen, geeigneten Schutzmaßnahmen, Unterweisungen sowie zur sicheren Nutzung von Arbeitsmitteln und Ausrüstung.
Eine Überwachungs- oder Kontrollfunktion übt die Fachkraft für Arbeitssicherheit dabei nicht aus. Sie unterstützt vielmehr durch fachliche Empfehlungen, praxisnahe Hinweise und konstruktive Zusammenarbeit dabei, Sicherheit und Gesundheitsschutz im THW nachhaltig zu fördern.
Bundesweit wird diese Aufgabe durch hauptamtliche Fachkräfte in den Landesverbänden wahrgenommen. Ergänzend engagieren sich ehrenamtliche Fachkräfte für Arbeitssicherheit, die die Regionalstellen unterstützen und als wichtige Ansprechpersonen vor Ort zur Verfügung stehen. So wird sichergestellt, dass Arbeitsschutz im gesamten THW flächendeckend begleitet und praxisnah umgesetzt werden kann.
Symbolbild: THW OV Nordhorn

